Hessischer Bildungsserver / Bildungsregion Hochtaunus und Wetterauskreis

DaZ-Erfahrungsaustausch: Inklusion im DaZ-Bereich. Förderbedarfe erkennen und Ressourcen nutzen

Thema DaZ-Erfahrungsaustausch: Inklusion im DaZ-Bereich. Förderbedarfe erkennen und Ressourcen nutzen freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Die schulische Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erfordert ein sensibles und vielschichtiges pädagogisches Vorgehen. Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die mehr über die Gestaltung inklusiver Lernsettings im DaZ-Bereich erfahren und die Unterstützung durch das regionale Beratungs- und Förderzentrum (rBFZ) sowie schulpsychologische Perspektiven gezielter nutzen möchten. Im Fokus steht die Rolle des rBFZ im Rahmen vorbeugender Maßnahmen (VM): Es wird aufgezeigt, wie eine VM initiiert werden kann, wie der zeitliche und inhaltliche Ablauf gestaltet ist und in welchen Fällen das rBFZ begleitend oder beratend tätig wird. Fallbeispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie das rBFZ im schulischen Alltag unterstützend wirken kann. Darüber hinaus wird der Ablauf zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs detailliert vorgestellt – inklusive der Rolle der Diagnostik, der Beteiligung der Lehrkräfte und Eltern. Schulpsychologische Aspekte ergänzen den Blick auf das Kind: Kinder im DaZ-Bereich bringen häufig vielfältige kulturelle Hintergründe und Sprachbiografien mit. Hinzu kommen nicht selten psychologische Belastungen – z. B. durch Fluchterfahrungen, instabile Lebensumstände, kulturelle Orientierungslosigkeit oder eine belastende Schulsituation. Isolation, Ausgrenzung oder fehlende Zugehörigkeitserfahrungen können die schulische Teilhabe erheblich erschweren. Diese Fortbildung sensibilisiert für solche psychischen Belastungsfaktoren und zeigt auf, wie Schule und Lehrkräfte ihnen professionell begegnen können – auch im Zusammenspiel mit der schulpsychologischen Beratung.
Ihre Fragen sind willkommen und wichtiger Bestandteil der Fortbildung: Es wird Raum für den Austausch zu konkreten Fällen aus dem eigenen Schulalltag geben. Offene Fragen können vor Ort gemeinsam reflektiert oder zur späteren Klärung in die rBFZ-Begleitung aufgenommen werden.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

Die Teilnehmenden
- erfahren Informationen zum Ablauf zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs bei Schülerinnen und Schülern mit NDHS-Status,
- verstehen, wie vorbeugende Maßnahmen (VM) initiiert, beantragt und umgesetzt werden,
- werden dafür sensibilisiert, Sprachschwierigkeiten von möglichen sonderpädagogischen Förderbedarfen im DaZ-Bereich zu differenzieren,
- werden dazu angeregt, ein Gespür für psychische Belastungen der Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf zu entwickeln.

Themenbereich Weiterentwicklung des Fachwissens, Didaktik und Methodik der Fächer, kompetenzorientierter Unterricht, Bildungsstandards
Fächer/Berufsfelder Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
Zielgruppe(n) Lehrkräfte, Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
Schulform(en) Alle Schulformen
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Hochtaunuskreis / Wetteraukreis
Anbieter/Veranstalter
SSA Hochtaunuskreis/Wetteraukreis
Birgit Knauf-Goedeking
Konrad-Adenauer-Allee 1-11
61118 Bad Vilbel
Fon: +49 6101 5191600 
Fax: +49 6101 5191699 
E-Mail: Fortbildung.SSA.BadVilbel@kultus.hessen.de
Hinweis(e) Anmeldeinformation: Bei hessischen Lehrkräften ist zwingend die Personalnummer anzugeben.   Ansprechpartner: Emilia Monika Schmiedl
Dozentinnen/Dozenten Felicitas Isabella Weinhonig, René Seipel, Fabian Julius Reischer
Dauer in Halbtagen 1
Zeitraum 30.10.2025 14:30 bis 17:00
Kosten 0,00€
Ort Philipp-Reis-Schule Friedrichsdorf, Hoher Weg 29, 61381 Friedrichsdorf
Veranstaltungsnummer 0251527001
Interne Veranstaltungsnummer 51298825

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0251527001) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.

Vielen Dank.