Hessischer Bildungsserver / Bildungsregion Hochtaunus und Wetterauskreis

Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule unterstützen.

Thema Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Schule unterstützen. freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Krisengebieten nach Deutschland migrieren, sind gleichzeitig mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Möglicherweise waren sie existenziellen Bedrohungen in ihrer Heimat und auf der Flucht ausgesetzt und haben psychische Verletzungen erfahren. Zahlreiche Unsicherheiten in Bezug auf ihre aktuelle Situation und die Zukunft belasten sie zusätzlich.
Die Beschulung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern stellt Lehrkräfte und weitere an der Beschulung beteiligte Personen vor besondere Herausforderungen. Mangelnde Sprachkenntnisse sowie potenzielle psychische Verletzungen können für Betroffene im Schulalltag zu vielfältigen Problemen führen. Diese reichen von Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme über Unterrichtsstörungen bis hin zur Verweigerungshaltung.
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal (an nicht-Startchancen-Schulen) mit wenig Vorerfahrungen im Umgang mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern. Im Rahmen der Präsenz-Veranstaltung werden sowohl Herausforderungen auf Seiten der Kinder und Jugendlichen als auch auf Seiten der Lehrkräfte und Unterstützenden fokussiert. Die Grundlagen von Psychotraumata werden vermittelt und Hilfen zu ihrer Bewältigung im schulischen Kontext thematisiert. Basierend auf dem Healing Classrooms Ansatz werden anhand praktischer Übungen erste Impulse zur Gestaltung von Schule als sicheren Ort gesetzt.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

Die Teilnehmenden entwickeln ein Verständnis für die besonderen Herausforderungen, vor denen Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrungen aus Krisengebieten stehen. Mögliche Belastungsreaktionen der Betroffenen, mit denen die Teilnehmenden im schulischen Kontext in Kontakt kommen können, werden thematisiert. Die Teilnehmenden erwerben relevantes Grundlagenwissen zum Thema Psychotraumata. Das Wissen über Mechanismen der Verarbeitung von traumatischem Stress soll Lehrkräfte dabei unterstützen, angemessen und wissensbasiert reagieren zu können.
Die vermittelten Inhalte über die Gestaltung der Schule als sicheren Ort, basierend auf dem Healing Classrooms Ansatz, ermöglichen es Lehrkräften, proaktiv zu handeln.

Themenbereich Weiterentwicklung des Fachwissens, Didaktik und Methodik der Fächer, kompetenzorientierter Unterricht, Bildungsstandards
Fächer/Berufsfelder kein Fachbezug
Zielgruppe(n) Lehrkräfte, Sozialpädagogische Fachkräfte
Schulform(en) Alle Schulformen
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Hochtaunuskreis / Wetteraukreis
Anbieter/Veranstalter
SSA Hochtaunuskreis/Wetteraukreis
Birgit Knauf-Goedeking
Konrad-Adenauer-Allee 1-11
61118 Bad Vilbel
Fon: +49 6101 5191600 
Fax: +49 6101 5191699 
E-Mail: Fortbildung.SSA.BadVilbel@kultus.hessen.de
Hinweis(e) Anmeldeinformation: Die Einladung erfolgt per Mail.   Ansprechpartner: Fabian Julius Reischer
Dozentinnen/Dozenten Fabian Julius Reischer
Dauer in Halbtagen 2
Zeitraum 21.05.2026 14:30 bis 22.05.2026 17:30
Kosten 0,00€
Ort Staatliches Schulamt Bad Vilbel, Konrad-Adenauer-Allee 1-11, 61118 Bad Vilbel
Veranstaltungsnummer 0261650301
Interne Veranstaltungsnummer 51323266

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0261650301) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.

Vielen Dank.